Auch wenn du Einiges vielleicht schon oft gehört hast, lies es ganz in Ruhe, aufmerksam und so oft, bis du die Bedeutung ganz und gar durchdrungen hast.
Also nicht nur verstehen, sondern „durchdringen“.

Was machen wir, wenn wir jemanden näher kennen lernen wollen?
Wir nehmen uns Zeit für ihn!
Also nimm dir einmal am Tag 15 oder 30 Minuten Zeit für DICH.
Gehe in den Wald oder bleib zuhause. Beobachte dich selbst. Deinen Körper, deine Empfindungen, deine Gefühle…

Die Grundlage der Selbsttherapie ist die Selbstbeobachtung:

Wenn ich an mir zweifle… Aha ich zweifle gerade an mir.
Wenn ich Angst habe… Aha jetzt hab ich gerade Angst.
Wenn ich mich unwohl fühle… Aha jetzt fühle ich mich gerade unwohl.
Wenn ich kein Vertrauen habe… Aha mir fehlt es gerade an Vertrauen… usw.
Nimm wahr, was in dir vorgeht.

Achte darauf was du sagst.
„Ich habe Angst, dass…, das kann ich nicht… usw.
Alternativen: Ich habe Bedenken bei…, ich weiß gerade nicht, wie ich das am besten angehe… usw.
Denn alles was wir oft genug – mit entsprechender Überzeugung – sagen, wird irgendwann real. (Autosuggestion)
Das funktioniert übrigens auch mit positiven Aussagen: „Ich werde bald erkennen, was mir gut tut und werde mich rundum wohl fühlen. Je nachdem mit wieviel Vertrauen ich es sage und wie oft, wird es meine innere Haltung und somit äußere Ereignisse verändern.

Ganz wichtig:
So wie das Unterbewusstsein, fast von alleine, den Weg von Dir weg eingeschlagen hat, weil du DICH zu wenig beachtet hast, nimmt dein Unterbewusstsein den Weg wieder zu Dir auf, wenn du nur „feststellst“, dass du gerade wieder fern von dir selbst bist. Weil z.B. dein Verstand wiedermal zu aktiv ist. Weil du möglicherweise zu sehr damit beschäftigt bist, anderen gerecht zu werden. Oder weil du dich gerade in der „Welt“ eines Computerprogramms verlierst, oder im Verlangen nach einem neuen Auto, Schuhe, Urlaub… etc. oder in der Vorstellung von… usw. So wie der Alkoholsüchtige erkennen muss, dass er gerade wieder von der Sucht nach Alkohol bestimmt wird, um Kontrolle über sich zu bekommen, genügt es erstmal für den, der sich selbst wiederfinden will, immer wieder festzustellen (wahrzunehmen), dass er gerade nicht „bei sich“ ist. Und schon beginnt das Unterbewusstsein mit der entsprechenden Korrektur. (Ignoriert der Alkoholsüchtige immer wieder, dass er gerade süchtig ist nach Alkohol, wird er nie davon loskommen.)

Wie schaff ich es z.B. richtig zu atmen?
Indem ich erstmal immer wieder feststelle (wahrnehme), dass ich zu flach atme.
Wie schaff ich es achtsamer mir selbst gegenüber zu werden?
Indem ich erstmal feststelle (wahrnehme), dass ich gerade sehr abgelenkt von mir SELBST bin… usw. Das ist die halbe „Miete“. So schaffst Du die wichtigste Voraussetzung um zu Dir, zum Leben zurückzukommen.

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