Unsere Befindlichkeitszustände lassen sich mit einem Teich oder einem kleinen See vergleichen. Wenn alles ruhig und entspannt ist, kein Trubel, keine Menschen, die darin springen, baden und toben, ist der Teich oder der kleine See klar und rein. Er strahlt Frieden, ja fast schon Vollkommenheit aus. Alle begeben sich sehr gerne in seine Nähe. Vom Vogel bis zum Fuchs, die Fische und die Libellen, Kinder und Erwachsene. Alle fühlen sich in seiner Nähe wohl. Ist nun viel Betrieb in diesem See, Menschen die darin baden, Kinder die herumtollen, da wird mit dem Ball gespielt, getaucht und hineingesprungen, verliert der See seine Klarheit. Er ist aufgewühlt. Der Sand, die Erde, das Moor wird aufgewirbelt. Die Fische schwimmen verängstigt umher, das Wasser wird trüb. Man kann nicht mehr klar auf den Grund sehen. Der friedliche idyllische See ist nur noch „Wasser in einem Erdloch“. Vor lauter Trubel, Spaß und Euphorie fällt es keinem auf, dass der See seinen Frieden verloren hat. Seine Vollkommenheit. Erst wenn die Euphorie nachlässt, wenn der „Spaß“ aufhört seine verlockende Wirkung zu verlieren, wenn die Kraft und Ausdauer nachlässt, vermissen wir die Klarheit und Vollkommenheit, die der See von Natur aus besaß.

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